Die französischen Behörden verurteilten Valve und Ubisoft zu einer Geldstrafe

Der Grund für die Geldbuße war die Politik dieser Verlage in Bezug auf Rückerstattungen in digitalen Geschäften.

Nach französischem Recht muss der Käufer das Recht haben, die Ware innerhalb von vierzehn Tagen ab Kaufdatum dem Verkäufer zu übergeben und ihren vollen Wert ohne Angabe von Gründen zurückzugeben.

Das Steam-Rückerstattungssystem erfüllt diese Anforderung nur teilweise: Der Käufer kann innerhalb von zwei Wochen eine Rückerstattung für das Spiel beantragen. Dies gilt jedoch nur für Spiele, bei denen der Spieler weniger als zwei Stunden verbracht hat. Ubisofts Uplay hat per se kein Rückerstattungssystem.

Infolgedessen wurde Valve mit einer Geldstrafe von 147.000 Euro und Ubisoft mit einer Geldstrafe von 180.000 Euro belegt.

Gleichzeitig haben Spielehersteller die Möglichkeit, das derzeitige Rückerstattungssystem (oder dessen Fehlen) beizubehalten. Dies muss dem Benutzer des Dienstes jedoch vor dem Kauf klar mitgeteilt werden.

Steam und Uplay haben diese Anforderung ebenfalls nicht erfüllt, aber jetzt wird französischen Benutzern ein Banner mit Informationen zu den Rückerstattungsrichtlinien angezeigt.

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